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Neue Wege #8

Die Links meiner kleinen Nachrichtenschau sind diesmal zwar überwiegend etwas älter, aber nichtsdestotrotz spannend.

01.01.2013
Da dieses Blog ja erst Oktober 2012 an den Start ging, habe ich euch einen Jahresrückblick erspart. Connect übernimmt das „für mich“, indem sie aufzeigen, welche Entwicklung die mobile Fotografie 2012 genommen hat.

Ebenfalls 01.01.2013
Wenn du dass hier liest, bist du mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Autor, der seine eigenen Werke verlegen möchte. Wie du dich passend zum neuen Jahr und seinen guten Vorsätzen zum Schreiben motivieren kannst, erklärt Anjali Sachdeva auf Creative Nonfiction.


Und noch einmal am 01.01.2013

Wurde es ganz undigital. Flavorwire zeigte etwas, das E-Books und E-Publishing vielleicht kaputt machen werden: die 20 schönsten Buchläden der Welt.

27.12.12
Noch ein Jahresrückblick. DBW präsentierte die 10 wichtigsten Stories des Jahres 2012 rund ums digitale Publizieren.

24.12.12
Pünktlich zum heiligen Abend erklärte die Huffington Post worauf man unter rechtlichen Aspekten beim Selfpublishing achten muss. Der Text richtet sich zwar an amerikanische Indiepublisher, aber so manchen guten und auch in guten alten Europa anwendbaren Tipp hält er bereit.

18.12.12
Die Aufregung war groß, als Instagram seine AGB änderte. Einen angenehm entspannte Position dazu vertrat hingegen René Hesse.
Dem kann ich mich nur anschließen: Instagram ist keine große Kunst, sondern Schnappschüsse, die durch bereitgestellten Filter aufgehübscht werden. Meine dürfen sie gerne vermarkten und ihr auch, wenn ihr wollt. Ich stelle alle meine Instagram-Bilder unter eine CC0-Lizenz. Namensnennung und Beleg währen nett, sind aber keine notwendige Bedingung.

Am 13.12.12
widmete sich Enno Lenze dem leidigen Thema der Online-Vermarktung journalistischer Texte. Leider ohne kreativen, neuen Ansatz, aber das liegt ja vielleicht im Problem begründet.

05.12.11
Auch schon etwas älter ist diese schöne Übersicht von ePubSecrets mit Links und Hinweisen, wie du Schriftarten in ePub einbetten kannst. Ich werde mich demnächst auch mal ausführlicher dem Thema widmen.

Bereits am 11.04.2012
Wenn du E-Books automatisch generierst, etwa mit meinem ganz besonderen Liebling Calibre, oder auch wenn du diese Arbeit von einem professionellen Konvertierungsdienst machen lässt, entsteht oft sehr viel sinnloser Code. India, Ink. erklärt, wie du deine CSS-Datei in so einem Fall systematisch aufräumen kannst.

28.9.11
Und noch weiter in der Vergangenheit entstanden, aber passend zum Brüder Grimm Jahr fand ich diesen Artikel über die schönsten Illustrationen von grimmschen Märchen von Maria Popova auf brain pickings.

 

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Neue Wege #7

Mein neuer Job und die Produktion des Buches nehmen mich zur Zeit so in Anspruch, dass ich leider wenig Zeit für das Blog finde. Ich hoffe, zwischen den Jahren wieder etwas öfter neuen Content liefern zu können und mache mal mit meiner Umschau rund um neue Wege des Publizierens den Anfang.

Nicht mehr ganz neu…
…aber ich bin erst diese Woche drübergestolpert: CrowdRadio. Das ist im Grunde das bildsche Leser-Reporter-Prinzip aufs Radio übertragen. Die Webseite kommt ein wenig zu kommerziell daher, aber die Idee dahinter könnte nicht die schlechteste sein. Die Pilotsendung von Detektor.fm von der Re:Publica gibt einen Einblick, wie man die Crowd fürs Radio gewinnen kann.

Dazu passend hat Marcus Bösch am 19.12.12
auf journalist online zehn Dinge vorgestellt, die jeder Journalist mal auf seinem Smartphone ausprobieren sollte. Verlinkt sind immer die passenden Apps zu den Themen: O-Töne aufnehmen, Fotos machen und bearbeiten, Radiosendungen produzieren, Liveschaltungen ins Fernsehstudio, Twittern, das Smartphone als Infozentrale, Multimediale Inhalte produzieren, Geolokalisierung, Drohnenjournalismus und eine Bonusaufgabe für Nerds, die ich hier nicht spoilern will.

Am 16.12.12
berichtet TechChrunch über ein schon sagenumwobenes neues Twitterfeature. Die neue Option wird nach und nach verbreitet: Dabei handelt es sich um die Möglichkeit, sämtliche eigene Tweets herunterzuladen. Das ganze bekommt man dann auch noch schön grafisch aufbereitet. Ich habe das Feature bislang noch nicht, bin aber gespannt…

Am 17.12.12
setzte sich Frank Lübberding auf Carta kritisch mit der Liveberichterstattung via Ticker von dem Amoklauf in Connecticut auseinander. Ausgelöst übrigens von – man höre und staune – einem kritischen Tweet von Kai Diekmann.

Ebenfalls seit dem 17.12.12

sammelt Anne M. Schelhorn auf Sciencestarter von der Crowd Geld für eine Forschungsreise. Sie möchte die Literatur Westafrikas erforschen.

Nun gut, die Videoproduktionsskills von Frau Schelhorn sind, sagen wir mal, authentisch aber ausbaufähig. Und leider hängt Crowdfunding maßgeblich von einer erfolgreichen Präsentation ab, aber das Projekt erscheint mir unterstützenswert und es gibt schon ab 5€ nette Dankeschön-Geschenke!

Am 18.12.12
zieht Dirk von Gehlen am Ende seiner Crowdfundingphase von ENVIV ein vorläufiges Fazit des Experiments in sechs Punkten: Nur, wer weiß, was er will, kann andere überzeugen, Crowdfunding handelt in erster Linie von der Crowd, Social Media ist mehr als Twitter und Facebook, Crowdfunding ist kein Betteln, Crowdfunding macht Arbeit und schafft Arbeit, Crowdfunding ist eine Ergänzung aber kein Ersatz für die klassische Finanzierung von Publikationen.

17.12.12
Netzpolitik.org hat das Jahrbuch Netzpolitik 2012 veröffentlicht. „Von A wie ACTA bis Z wie Zensur“ soll es informieren. Das spanende: Netzpolitik.org veröffentlicht das Buch zeitgleich als kostenpflichtiges E-Book, als Printbuch on demand und als kostenlosen Download. 

Und einen habe ich noch:

Ebenfalls am 17.12.12
präsentiert die gute alte Sesamstraße auf dbw einen „Best Practise Guide“ für die Produktion von Enhanced E-Books für Vorschulkinder.

Euch wünsche ich ein frohes Fest und hoffe, dass ich euch zwischen den Jahren den nächsten Text hier präsentieren kann…

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E-Taubenpost oder E-Book-News #4

Nach der sensationell hohen Beteiligung der Umfrage in der vergangenen Woche, hat sich der Name dieser kleinen Kolumne auf zwei heiße Kandidaten eingependelt. Ich halte die Umfrage aber weiter offen, sodass ihr am Ende dieses Posts nachwievor abstimmen könnt.

Was geschah so in letzter Zeit rund um elektronische Bücher?

10.11.12
Auf Carta wagt sich Torsten Larbig an eine Phänomenologie der Medialen Unterschiede zwischen Print- und elektronischem Buch. Das ist spannend zu lesen, wenn auch nicht umfassend, wie Larbig selbst einräumt. In der zweiten Hälfte des Artikels setzt er sich mit den Defiziten des Handels auseinander und fordert offenere Strukturen. Im Raum steht die Frage, ob der deutsche Buchhandel in der Lage sein wird, eine Antwort auf die marktbeherrschende Stellung der amerikanischen Händler zu finden und wie diese aussehen könnte.

08.11.12
Amazon und kein Ende. Das Unternehmen verschickt mal wieder kryptische E-Mails. Diesmal an Herausgeber zum Thema „Hochrisikopublikationen“. The Digital Reader berichtet. Soweit man das berichten nennen kann, denn wie immer bei Amazon ist alles nebulös.

05.11.2012
Walrus ist eine ziemlich innovative E-Book-Schmiede aus Frankreich, die uns in dieser Woche präsentiert, wie sie mit Hilfe von CSS3 ein animiertes Cover für iBooks optimierte E-Books erzeugt haben. Ganz im Sinne eines freien Netzes stellen Sie den Code zur Verfügung und erlauben explizit, ihn zu verwenden.

Interactive Cover for eBooks #1 from Walrus Books on Vimeo.

04.11.2012
Das Tumblr Life in Publishing zeigt den typischen Gesichtsausdruck, wenn man einen kleinen Formatfehler nur mal eben beheben will.

02.11.2012
Wer E-Books produzieren will, muss sich Gedanken über Größenangaben im Layout machen. Die CSS-Datei, die maßgeblich für das Layout in ePUBs und in Mobipocket-E-Books verantwortlich ist, erlaubt dabei als Maßeinheiten Pixel, Em und Prozent. Steve Hickey erklärt auf .net-magazine die Unterschiede. Er tut dies zwar anhand von Webseiten, aber das Gesagte ist ohne Probleme auf E-Books übertragbar.

31.10.2012
APEX@IGP bietet Beispiele von Fixed Layout E-Books im ePUB3-Standard zum Download an. Sodass man sich angucken kann, wie die Auszeichnung auszusehen hat, wenn man sein E-Book in Portrait (Hochformat), in Landscape (Querformat), in 16:9 oder 4:3 (sowie in weiteren Varianten) schreiben will.

08.10.2003
Etwas älter ist dieses Stück, das diese Woche durch meine Timeline schwappte, aber nichtsdestotrotz noch immer aktuell. Joel on Software brüllt auf amüsante Weise Basiswissen über Zeichensätze und Unicode in HTML in die Welt. Und wenn wir mal von PDF absehen, so sind HTML-Dokumente das Herzstück von E-Books, weshalb jeder, der in die E-Production einsteigen will, sich Gedanken machen sollte, wie er verhindern kann, dass beim Leser nur ??? ???? ????‪‪‪‪‪‪‪‪‪‪ ankommt.

Und zum Schluss noch ein schönes Tool, das ebenfalls diese Woche durch meine Timeline wehte. EpubCrawler ist ein InDesign-Plugin für den Export von Fixed Layout ePUBs aus InDesign heraus.

Hier, wie versprochen, noch einmal die Umfrage.

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