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#ePrdctn 7 – Listen in E-Books

Heute wollte ich eigentlich mal mehrere Antworten auf Google-Suchanfragen schnell hintereinander beantworten, doch dann blieb ich schon an der ersten hängen und habe gebastelt und – #hach – lest selbst…

Der Suchbegriff, mit dem jemand auf meine Seite kam, lautete „css-befehl für aufzählungszeichnen“

Die Frage hier lautet für mich zunächst, was der oder die Suchende meint.

Dazu sollte ich zwei Sätze zum grundsätlichen Verhältnis von HTML und CSS verlieren: HTML (das „M“ steht für „Markup“) zeichnet ein bestimmtes Element in deiner Datei als etwas aus. Besipielsweise wird ein bestimmter Abschnitt deines E-Books als Liste ausgezeichnet. CSS hingegen legt das Aussehen dieser ausgezeichneten Elemente fest (das erste „S“ steht für „Style“).

Wenn du, liebe/r Suchende/r also wissen wolltest, wie du Listen erstellst, so ist CSS die falsche Sprache dazu.
Stattdessen kannst du geordnete (ordered) Listen, also solche mit Ordnungszahlen, und ungeordnete (unordered) Listen, das sind die mit Aufzählungszeichen, in HTML auszeichnen.

Die Befehle sehen folgendermaßen aus:

<ul>
<li>ul bezeichnet die „unordered List“</li>
<li>li bzeichnet den Listenpunkt</li>
</ul>

oder eben:

<ol>
<li>ol steht dann für die „ordered List“</li>
<li>li hingegen hat die gleiche Bedeutung</li>
</ol>

Kleiner Grammatiknerdeinschub: Am Ende von Auzählungspunkten macht man keine Punkte. NIE! Vergesse ich aber dauernd…

Beide Arten der Listen werden auf jeden Fall unterstützt von ePub2, ePub3 und kf8. Bei mobi7 bin ich mir nicht ganz sicher, aber wer will denn auch noch mobi7 schreiben?

Wenn es dir hingegen tatsächlich um den Stil der Liste ging, dann stehst du zunächst einmal vor der Wahl, ob du das Aussehen deiner Listen universell oder doch lieber individuell festlegen möchtest.

Wenn du allen ordered lists den gleichen Stil zuweisen möchtest, lautet der Befehl, den du in die CSS-Datei eintragen musst, folgendermaßen:

ol {
list-style-type: upper-roman;
}

Wenn du hingegen ein Freund des Individualismus bist, musst du zunächst einmal Klassen vergeben. Deine ungeordnete Liste musst du etwa so benennen: <ul class=“smiley“>

Dann kannst du im CSS für jede Liste das Aussehen einzeln bestimmen:

ul.smiley {
list-style-image: url('smiley.png');
}

Wie dz siehst, habe ich einmal einen der vordefinierten Typen verwendet und einmal ein Bild als Aufzählungspunkt. Beide Varianten werden ganz sicher unterstützt von ePub2, ePub3 und kf8. Ich habe mir die Listen in einem halben Dutzend Readern angeguckt, bis auf Stanza lösten alle meine Listen mit dem fantastischen Smiley smiley problemlos auf.

Das Beispiel-E-Book habe ich wieder hier zur Verfügung gestellt.

Ausführlich aufgeschlüsselt, wie du Stile Listen zuweisen kannst, findest du hier.

Eine Auflistung der zulässigen Werte hingegen hier.

Viel Spaß!

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#ePrdctn 5 – das <body>-Element

Zwischen <body> und </body> schreibt ihr euren eigentlichen Buchtext. Dazu könnt und solltet ihr verschiedene Auszeichnungen benutzen.

Screenshot eines Body-Auszugs einer ePub2-Datei

Screenshot eines Body-Auszugs einer ePub2-Datei

Die wichtigsten Auszeichnungen sind der einfache Absatz <p> und die Überschriften <h1>, <h2> … Wenn ihr einen Roman im Fließtext schreiben wollt, ist das im Grunde alles, was ihr braucht, vielleicht noch hin und wieder ein <span>-Tag um dazwischen vom Standard abweichenden Text zu formatieren, wie etwa fett oder kursiv. Aber natürlich erschöpft sich ePub nicht darin, ihr könnt Tabellen anlegen, Listen mit Ziffern oder Aufzählungszeichnen anlegen, Bilder integrieren, mit div-Containern arbeiten und und und. MobileRead bietet eine vollständige Liste der zulässigen XHTML-Tags für ePub2, die ich hier nicht wiederholen muss. ePub3 unterstützt HTML5 komplett, soweit ich das sehe. Allerdings unterstützt – um es mal wieder zu sagen – bislang noch kaum ein Reader ePub3.

Eine wichtige Anmerkung: Ihr solltet konsequent mit den Attributen id=“...“ und class=“...“ arbeiten.

das id-Attribut in HTML

Mit Hilfe von id werdet ihr später eure Überschriften aus dem Inhaltsverzeichnis heraus ansprechen. Das ist ein sehr schönes Feature, wenn ihr nicht nur eure HTML-Dateien verlinkt, sondern das Textdokument weiter strukturieren könnt. Ich werde darauf zurückkommen.

das class-Attribut in HTML

class wiederum ist die Auszeichnung, die von CSS angesprochen wird. So könnt ihr mehrere Stile für das gleiche Tag verwenden. Beispielsweise gab es mal eine schöne Edition der unendlichen Geschichte (als Printbuch) in der der Text abwechselnd schwarz und rot war. (Ich glaube je nach Protagonist). In ePub realisiert könnte das mit den Tags <p class=“red“>Bastian Balthasar Bux</p> und <p class=“black“>Atréju</p> realisiert werden. In der CSS-Datei würdet ihr dann für p.red und p.black jeweils die Textfarbe definieren.

Das bringt mich auch zum letzten Punkt für heute: Arbeitet mit sprechenden Namen! Ihr werdet verzweifeln, wenn ihr im css nur kryptische Klassen von p.1 bis p.29453 habt. CSS ist zwar nicht „Case Sensitive“- unterscheidet also nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung, dennoch lohnt es sich bei den Auszeichnungen mit „Highlightning“ zu arbeiten, wenn ihr komplexe Namen habt. Also: class=“AbsatzVorDemSchlusswort“.

Fortsetzung folgt.

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#ePrdctn 4 das <head>-Element in ePub2 und ePub3

Die heutige Lektion ist schnell erklärt. Im <head> werden Metaangaben zur einer Seite gemacht. Während aber der <head> in Webseiten eine eigene Wissenschaft ist, ist er in einer ePub2-Datei ein Leichtgewicht und wird auch in Version 3 nur etwas schwerer.

Der <head> einer ePub2-Seite

Der <head> einer ePub2-Seite

In ePub2 befinden sich im <head>-Bereich lediglich das <title>-Tag, in das ihr den Namen des Dokuments schreibt. Ich habe schon zuvor erwähnt, dass Kapitel eine gute Einheit pro XHTML-Dokument in einer ePub-Datei sind. Das kann ich hier nur wiederholen, denn so lässt sich in <title>Der Titel des Kapitels</title> schreiben.

Zweitens setzt ihr einen Link im <head> auf euer Stylesheet:
<link href=“../Styles/Lebenslauf.css“ rel=“stylesheet“ type=“text/css“ />
href – definiert den Link als Hyperlink
../Styles/Lebenslauf.css – gibt das Linkziel an.
rel – definiert die Art des Links, nämlich dass es ein
stylesheet – ist.
Type – konkretisiert die Art des stylesheets
text/css – es handelt sich um ein Stilesheet vom Typ css.

Das war es.

Man kann die CSS-Angaben auch direkt in den Kopf hineinschreiben. Das ist ePub2-konform und ich habe es sogar schon gesehen, allerdings will mir beim besten Willen nicht einleuchten, warum man das tun sollte.

Calibre ist ganz groß darin den <head> im Stile einer Webseite aufzublasen, aber die Angaben die Calibre dort macht, entsprechen nicht dem ePub-Standard, entsprechend ist fraglich, ob überhaupt ein Reader etwas damit anfangen kann.

ePub3

Auch bei ePub3 ist der <head> nicht viel größer, es kommen lediglich ein paar Spezifikationen hinzu.

Zum einen gibt es noch den Befehl trigger, der angibt, welche Aktionen bei einer eingebundenen Multimediadatei möglich sind. Zulässige Werte sind: show, hide, play, pause, resume, mute und unmute.

Ferner erlaubt ePub3 das Einbinden von Javascript, was ebenfalls im <head> passiert. Und zwar entweder direkt oder analog zu CSS über einen Link auf ein externes Dokument.

Und zu guter letzt unterstützt ePub3 noch Text-to-Speech, weshalb man im <head> die „W3C Pronunciation Lexicon Specification“ (PLS) einbinden kann, die dem Vorleseprogramm sagt, wie es was auszusprechen hat.

Mehr Infos zum Aufbau findet ihr auf der Seite des idpf.

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Neue Wege #6

Was geschah rund um neue Wege des Publizierens in letzter Zeit?

24.11.2012
Nachdem uns in den letzten Wochen eher Amazon mit seinen DRM-Possen erfreute, darf mal wieder Kollege Apple ran, der sich selbst das schöne Wörtchen ‚Zensur‘ immer mal wieder groß auf die Fahnen schreibt.
Die Süddeutsche berichtet nun von einem Fall, da zwei dänische Sachbücher über die dortige Hippiebewegung aus iBooks verbannt wurden, weil sie zu viel nackte Haut zeigten. Der Autor, gar nicht dumm, bedeckte primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale via Photoshop mit leckeren roten Äpfeln. Zwischenzeitlich war dies genug für Apple, bis jemandem die Ironie auffiel und wenn Apple etwas weniger mag als Sex, dann ist es Ironie. Ergo sind die E-Books wieder gesperrt.

23.11.2012
Die FAZ bemüht mal wieder das Bild vom gläsernen Leser und macht das so, wie man es von der FAZ nicht anders erwartet: Natürlich steht uns der Untergang des Abendlandes bevor, aber das auf höchstem Niveau. Worum es geht? Im Grunde um eine triviale Wahrheit: Sobald Bücher digital sind, kann man das Leseverhalten tracken. Genau wie Milliarden von Webseiten dies bereits via Google Analytics und Co. tun und nicht viel anders wie es seit Jahrzehnten mit den Einschaltquoten im Fernsehen abläuft. Die FAZ mahnt allerdings an, dass dadurch Autoren unter Druck gesetzt würden, für den Massengeschmack kompatible Werke zu schaffen. Hmmm, wenn ich die Mischung der Bestsellerlisten aus skandinavischen Thrillern, Young-Adult-Fantasy und neuerdings Softpornos mit Haue anschaue, dann kann nur sagen: Gnade uns Gott, vor einer bösen E-Book-Welt, in der nicht mehr die Hochkultur des nur seinem Gewissen verpflichteten Autors über das Gute, Wahre und Schöne entscheidet!

22.11.2012
Science Daily stellt uns den Klassenraum der Zukunft vor und weissagt, dass star-trek-eske Multi-Touch-Tische unseren Kindern zukünftig besser Mathe beibringen werden, als es die abgegriffenen Bücher taten, die wir noch rituell in der ersten Woche eines jeden Schuljahres mit Schutzumschlag versehen mussten und wo immer irgendwo drinstand, dass Olaf Caro liebt und Frank doof ist.

22.11.2012
e-book-news.de berichtet über einen Aspekt der Buchpreisbindung, der mir bislang unbekannt war: E-Books von Selbstverlegern unterliegen dieser anscheinend nicht. E-book-news.de schreibt aber auch, warum sich das bald ändern könnte.

18.11.2012
Tja, mit der Financial Times Deutschland ist es jetzt wohl auch vorbei. Richard Gutjahr gibt dafür „5 cent“ und konstatiert die unbequeme Wahrheit „Natürlich wird es in Zukunft noch gedruckte Zeitungen geben, genauso wie es im Central Park von Manhattan heute auch noch Pferdekutschen gibt.“ Richard Gutjahr belässt es aber nicht dabei, sondern analysiert ziemlich treffend, was bei den Zeitungsverlagen im Argen liegt.
An Gutjahr anschließend analysiert die Titanic am 19.11.2012 wie es um die anderen großen Zeitungen in Deutschland steht.

11.10.2012
Schon etwas älter, stieß ich diese Woche auf den E-Reader-Test von Chip.de. Wer also ein Weihnachtsgeschenk sucht, der wird hier fündig. Wenig überraschend gewinnt der Kindle. Allerdings möchte ich diesem Ergebnis all die Probleme mit Amazon und dem Format Mobi entgegenstellen, die ich oft schon angesprochen habe. Lest einfach dieses Blog.

Zum Schluss mal wieder ein E-Production-Tool
BlueGriffon bietet sowohl einen WYSIWYG-Editor für ePub2 und ePub3 an, als auch einen Validator für ePub3. Das ganze gibt es nicht umsonst, der Editor kostet 195 € und ist somit zumindest wesentlich günstiger als InDesign. Man kann ihn in einer „read-only“-Variante herunterladen und sich so schon einmal überzeugen, ob er etwas taugt. Der Validator kostet als Firefox add-on 35 €.

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E-Book-News #5

Frankfurter Rundschau
Meinem Wochenrückblick stelle ich eine kleinen „Abgesang“ zur FR voran. Die am Dienstag den 13.11.12 Insolvenz angemeldet hat. Ich bin selbst treuer FR-Leser. Früher auf Papier, lese ich sie heute auf dem Tablet, wohne keine 200 Meter vom wunderschönen Verlagshaus entfernt und hoffe schon, dass es irgendwie mit ihr weitergeht.

Die FAZ machte sich bereits am Dienstag an eine Analyse der Probleme des Zeitungsmarktes im Allgemeinen und der FR im besonderen. Derweil gibt sich die FR selbst kämpferisch und ruft aus, dass die Insolvenz nicht das Ende ist.
Die Nachdenkseiten machen das Problem der FR in den Sparrunden und der Redaktionsfusion mit der Berliner Zeitung aus. Der Zeit-Online-Chef wiederum stellt auf Facebook gleich das ganze Modell der Tageszeitung in Frage. Dirk von Gehlen schließlich formuliert die Antithese und schreibt in seinen Digitalen Notizen gegen den allgemeinen Abgesang der Tageszeitung an.

16.11.12
Apple und seine Patente ist ja auch ein Dauerbrenner, den wir wohl niemals wieder los werden. Neuester Coup aus Cupertino: Das Unternehmen hat sich das „virtuelle Umblättern“ sichern lassen und erntet damit den Zorn des New-York-Times-Blog Bits.

15.11.12
e-book-news.de schreibt, dass das Projekt Schulbuch-o-mat ein feie Schubuch entwickeln will. Dieses sollen sich einerseits an die Lehrpläne halten und andererseits gemeinfrei sein, sodass die ganze Urheberrechtsproblematik, die zwar einige Verlage reich macht, aber für die Länder enorme Kosten verursacht ein Ende hat.

15.11.12
The Book Studio zeigt ein paar kleine aber feine CSS-Einstellungen für eine schönere Typographie in ePubs.

12.11.12
Noch einmal The Book Studio: diesmal beschreibt es, wie man erfolgreich von ePub2 uaf ePub3 umsteigt.

10.11.12
The Digital Reader stellte diese Woche den ultimativen Kindle-Killer vor. Nate Hoffelder sagt, dass der Terminus zwar inflationär benutzt wird, aber bei diesem Gerät für nur 40$ hatte er einfach keine andere Wahl, als ihn zu benutzen.

09.11.12

Vor geraumer Zeit fand die Konferenz Books in Browsers statt. O’Reilly hat nun die Vorträge auf YouTube gestellt.
Hier spricht Hugh McGuire etwa über die gemeinsame Zukunft von Büchern und dem Internet:

Februar 2012
Digital Bindery hat eine Präsentation von Februar dieses Jahres online gestellt, die die Eckdaten von ePub3 vorstellt.

Und zum Schluss noch ein Video: wie richte ich InDesign ein, sodass ich alle nötigen Werkzeuge für den ePub-Export habe?

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E-Depesche, New Book, Check this out, fuck off and read, Nachrichten rund um E-Books, E-Book-News, E-Postkutsche, E-Taubenpost #3

Jedenfalls ist Folgendes in letzter Zeit passiert.

03.11.2012
heise hat ein Pamphlet ins Netz gestellt. Wonach die Welt schöne E-Books braucht. heise analysiert zutreffend, dass E-Books in Sachen Layout und Typographie noch in der tiefsten Steinzeit stecken. Über heise hinausgehend kann ich euch sogar drei Gründe dafür nennen:
1. Die zerklüfteten Formate. Es ist ja nicht einmal so, dass nur verschiedene Formate auf dem Markt sind, zudem wird der am weitesten verbreitete Standard ePUB von jedem Reader anders interpretiert. Sodass die Setzer lieber wenige Features einbauen als viele, um auf Nummer sicher zu gehen.
2. Die Setzer. Wenn man sich mal in einschlägigen Foren wie mediengestalter.info oder HilfDirSelbst.ch umschaut, findet man noch immer weitverbreitet die Klage, E-Books könne man gar nicht layouten. Dieses Vorurteil ist auf den fließenden Text zurückzuführen. Die Verlage setzen ihre Layouter an die E-Production, die seit Jahrzehnten für statische Buchseiten produziert haben. Doch die Regeln rund um Witwen und Waisen haben in einem variablen Text keine Bedeutung mehr. Statt dessen kann man mit Hilfe von CSS neue tolle Sachen anstellen. Aber das ist ein Wissen, das erst langsam von den Webdesignern rübergeschaufelt wird.
3. Das liebe Geld. Speziell in deutschen Verlagen gibt es derzeit zwei Paradigmen: ‚E-Books muss man haben‘ und ‚mit E-Books kann man kein Geld verdienen‘. Eine fatale Kombination, die dazu führt, dass alle E-Books quick and dirty konvertiert werden und das sieht man ihnen eben auch an.
Einen ersten Schritt, um dies zu ändern, finden wir bei Google, das Open-Source-Fonts, die weboptimiert sind, anbietet. Gewiss, letztlich kommt es wieder auf den Reader an, ob er die Schrift auch unterstützt. Technisch ist dies eigentlich kein Problem, da der Schriftsatz in der E-Book-Datei mitgegeben wird, aber gerade Apple ziert sich diesbezüglich öfter mal und möchte seinen Lesern nicht jede Schrift gönnen.

02.11.2012
ebooks-lesen.net berichtet, dass Thalia einen beleuchteten E-Reader auf den Markt bringen will mit dem unglaublich griffigen Namen „Cybook Odyssey HD FrontLight von Bookeen“. Der Reader soll 130 Euro kosten und dem beleuchteten Kindle Paperwhite Konkurrenz machen, der laut ebooks-lesen.net bis nächstes Jahr ausverkauft sein wird.

02.11.2012
Auf CARTA berichten Pia Ziefle und Vera Bunse mal wieder über Amazons merkwürdigen Umgang mit seinen Kunden und seinem DRM. Sie versuchen der Frage auf den Grund zu gehen, was denn eigentlich mit den Büchern auf dem Kindle passiert, wenn man sein Konto kündigt. Bislang ergebnislos, da Amazon auskunftsfreudig wie eh und je ist.

31.10.2012
Book To The Future meldet, dass der sehr gute Open Source ePUB-Editor Sigil mit der neuen Version 0.6 am Start ist. Sigil behauptet von sich selbst ein „What You See Is What You Get“-Editor zu sein, jedoch das ist reine Hybris. Aber wenn man in den Syntaxmodus umschaltet und in den Code abtaucht, ist es ein sehr gutes Tool. Das Besondere an Sigil ist, dass man ePUBs, die auf bestimmte Art gezippte Ordner sind, nicht entpacken muss, sondern direkt editieren kann. Leider unterstützt auch die neueste Version unverständlicherweise noch immer nicht ePUB3. Man muss sich also mit der Version 2 begnügen.
Ein weiteres Tool zur E-Production wanderte diese Woche durch meine Timeline. myebookmaker.com ist ein E-Book-Layout-Programm, das sich direkt aus dem Browser (chrome) heraus bedienen lässt. Leider sind die Infos, welche Formate unterstützt werden, ziemlich spärlich. Nur, dass E-Books für die großen Plattformen gemacht werden können, steht dort. Aber nicht, ob ePUB 2 oder 3 unterstützt wird und ob bereits Amazons kf8 oder noch den Vorgängerstandard unterstützt wird. myebookmaker.com behauptet zudem, einen ePUB-Validator anzubieten, jedoch der Link endet im Nirvana.
Doch ein solches Programm zur Syntaxprüfung von ePUBs (ePUBcheck) gibt es auch bei der IDPF online für nicht kommerzielle Zwecke oder zum Download als vertracktes Kommandozeilen-Tool. Wie man letzteres auf einem Server installiert, kann man seit einiger Zeit auf meBooks nachlesen.
Zudem bietet meBooks den Validator auch online an, solange die Bücher nicht größer als 10 MB sind und man nicht mehr als drei Bücher in 24h checkt.

31.10.2012
Außerdem fand noch die Konferenz ‚Books in Browsers statt‘. Deren Ergebnisse Publishers Weekly gut zusammenfasst.

Zu guter Letzt noch ein schönes Fundstück. Da ich mich hier ja schon öfter mit AGB auseinandergesetzt habe, präsentiere ich euch die besten AGB aller Zeiten!

P.S.: Seifenblasen!

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