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Wie entwickeln sich die Preise im E-Book-Markt?

Die Preisentwicklung bei E-Books

Es hat sich ziemlich wenig getan seit letzter Woche in den E-Book-Preisen. Der Preis zieht leicht an auf einen Durchschnittswert von 5,90 €. Damit liegt das Allzeitmittel bei 6,46 €.
Die E-Book-Preise stiegen Anfang Dezember leicht.
Die teuersten und billigsten Bücher haben sich bei keinem der drei Shops verändert. Ach nein, Her Jaud mit seinem Überman hat ein Strohfeuer abgebrannt und ist bei Apple nicht länger in den Top 10. Statt dessen sind auch hier die Grauschattierungen mit 9,99 € die teuersten Bücher.

Amazon bietet diese Woche die günstigsten Bücher für 5,51 €. Dort geht es auch weiter bergab für Shades of Grey, während die Bücher bei Apple und Google unverändert weit oben stehen (bei Google wieder nur durch die Grimmschen Märchen geschlagen).
Der Durchschnittspreis bei Google liegt bei 5,56 € und bei Apple hat er die 6,64 € erreicht. Bei Apple wirft der Kinostart des Hobbits seine Schatten voraus und katapultiert Tolkiens Buch in die Top 10. Meine Prognose: in zwei oder drei Wochen steht das Buch in allen drei Shops ganz oben.

Als Vorgeschmack gibt es hier schon einmal die beiden offiziellen Trailer:

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Die Preisentwicklung bei E-Books in dieser Woche, und mal ehrlich, es interessiert doch gar nicht welche KW das ist

Diese Woche kam es zu einem Preissturz auf das den Allzeittiefstpreis von: 5,52 €.
Der Vierwochendurchschnitt beträgt 6,60 €.

Die Preisentwicklung bei E-Books

Die Grafik zeigt: die Preise für E-Books fallen.

Pfennigfuchser waren erstaunlicherweise diesmal die Fanboys von Apple, die durchschnittlich 5,04 € für ein E-Book ausgaben. Sie folgten dabei jetzt auch den Androidlesern und hievten Grimms Märchen als günstigstes (oder sollte ich „billigstes“ sagen?) Buch in die Top 10. Für iLeser kostet dieses sogar nur 0,49€ und ist damit das günstigste Buch überhaupt in meiner kleinen Wochenstatistik. Aber auch das teuerste Buch wurde in iBooks gelesen: die große Werbekampagne des Fischerverlags scheint sich auszuzahlen Tommy Jaud: Überman für 14,99 € stieg auf Platz 10 der iBooks-Bestseller ein.

Androidleser bleiben sich treu und kaufen weiter Grimms Märchen wie die Blöden für 0,99 € (Platz 1 der Google Play Bestseller). Das teuerste Buch bei Google ist in dieser Woche Joshua Clark und Mark Lauren: Fit ohne Geräte (na, viel Erfolg beim sportlichen Lesen!) für sagenumwobene 12,99 €.

Bei Amazon ist die eigentliche Überraschung, dass es für die Shades of Grey bergab geht und die Trilogie erst auf den Plätzen 3,4 und 5 zu finden ist. Dafür sind sie in dieser Woche die teuersten Bücher für 9,99€. Neuer Nr. 1 Bestseller bei Amazon ist Nika Lubitch: Der 7. Tag. Das günstigste E-Book der Top 10 für den Kindle bleibt hingegen Marion Schreiner: die Scheune für 0,99 €.

Klicken Sie auch nächste Woche wieder rein, wenn es erneut heißt: was waren die teuersten Bücher?

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Preisentwicklung bei E-Books 2012 – KW47

Eine weitere Woche ist rum und hier die aktuelle Preisentwicklung bei E-Books.
Erstaunliches hat sich bei Amazon getan, da hat „Der 7. Tag“ von Nika Lubitch die „Shades“-Trilogie von Platz 1 verdrängt.
So hat dann auch der Neueinstieg von günstigen Büchern und das Verdrängen von Nele Neuhaus: „Böser Wolf“ aus den Top 10 dafür gesorgt, dass der Durchschnittspreis gewaltig gefallen ist.

Amazon-Durchschnittspreis: 5,95 €

Teuerstes Buch ist diesmal „Shades of Grey 3 / Befreite Lust“ von E. L. James, Andrea Brandl und Sonja Hauser für 9,99 €* und das günstigste bleibt „Die Scheune“ von Marion Schreiner fü 0,99€.

Google Play Käufer, mutmaßlich also alle, die über Android-Devices lesen, sind diesmal nicht länger die Sparfüchse, bleiben sich aber mit Grimms Märchen für 0,99 und dieser Hitler-Satire für 14,99 treu, was billigstes und teuerstes Buch anbelangt.

Google-Play-Durchschnittspreis: 6,69 €

Auch iBooks-Leser bleiben sich treu mit Nele Neuhaus „Böser Wolf“ für 16,99 €.als teuerstem und „Psychologie: Wie das Leben gelingt“ von Johanna Romberg für 0,99 € als günstigstem Buch. Allerdings drücken ein paar weitere Lebenshilfeschnäppchen für 0,99 € Den Durchschnitt etwas.

Der Durchschnittspreis bei Apple: 8,99 €.

Alles in allem liegt der durchschnittliche E-Book-Preis in dieser Woche also bei: 7,21 €

Nach drei Wochen hat sich der Allzeit-Durchschnittspreis für E-Books insgesamt auf 6,96 € eingependelt.

Was die inhaltliche Qualität der Bücher anbelangt, so empfehle ich dem Urteil meines Lieblingskritikers blind zu vertrauen:

Denis Scheck bespricht die Top 10 -Beletristik

*Bei gleichen Preisen, nehme ich das höher platzierte Buch.

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Preisentwicklung bei E-Books 2012 – KW46

Ich hatte ja angekündigt, dass ich beobachten will, wie sich der Preis im E-Book-Markt entwickelt. Und dieses Versprechen will ich nun (in einem ersten Schritt) einlösen.

Der Durchschnittspreis für E-Books liegt heuer, wie der Österreicher sagt, bei 7,66 €.
Er ist also ein ganzes Stück weit gestiegen.

Preisentwicklung der E-Books zwischen dem 6. und dem 14.11.2012

Preisentwicklung der E-Books zwischen dem 6. und dem 14.11.2012

Aufgeschlüsselt nach den drei Anbietern, sehen die Zahlen so aus:

Amazon: 6,91 €
Apple: 9,69 €
Google: 6,39 €

Das teuerste Buch sowohl bei Amazon, als auch bei Apple war von Nele Neuhaus „Böser Wolf“ für 16,99 €.
Bei Google Play war es „Er ist wieder da“ von Timur Vermes für 14,99 €.

Das günstigste Buch bei Amazon war „Die Scheune“ von Marion Schreiner, bei Apple „Psychologie: Wie das Leben gelingt“ von Johanna Romberg (leider weiß ich nicht, wie man auf iTunes-Produkte linkt) und bei Google „Grimms Märchen“. Jeweils für 0,99 €*.

*Bei mehreren Büchern zum gleichen Preis habe ich immer das am weitesten oben platzierte in der Bestsellerliste angegeben.

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Reden wir über Geld – E-Book-Preisgestaltung

Da ich kein Geld habe, kann ich meinen Autoren, die ich hinter den Kulissen fleißig am Kontaktieren bin, erst einmal nichts bieten. Das ist natürlich ein schlechtes Geschäft. Aber ich habe auch schon eine Antwort darauf: Gewinnbeteiligung. Und wenn ich meine Einnahmen schon verteile, bevor ich sie überhaupt erzielt habe, muss ich mir zuallererst einmal Gedanken über den Preis machen, zu dem ich das E-Book anbieten möchte.

Ein 20 Markschein aus Altenburg in Sachsen aus dem Jahre 1918

20 Mark Altenburg (Sachsen), 1918, Vorderseite. Urheber: Altenburg (Sachsen).

Eines vorneweg: Außer bei Apple kann ich ein E-Book nirgends umsonst anbieten. Okay, ich könnte es auf die eigene Webseite stellen oder als Torrent ins Netz. Ferner könnte ich es exklusiv bei Amazon anbieten und bekäme fünf Tage oder so geschenkt, an denen die Kunden das Buch umsonst downloaden können. Woooohoooo! Aber abgesehen davon, dass ich damit den letzten Anreiz für potentielle Autoren in den Wind schießen würde, könnte ich auch nicht die Reichweite der Kombination von Amazon, Apple und Google nutzen. Also werde ich Geld für das Buch verlangen.

Wie nun soll ich festlegen, wie viel Geld ich für das E-Book verlangen soll? Denn in dieser Wahl bin ich zunächst einmal frei, abgesehen von den Grenzen, die mir Amazon auferlegt und der Forderung von Apple, dass der Preis entweder auf ,99 oder ,49 enden muss.

Die veränderten Produktionskosten
Wen auch immer ich im Netz als Vorbereitung hierzu gelesen habe, sagte vor allem eines:

Die Leser möchten, dass E-Books signifikant günstiger sind als gedruckte Bücher, ansonsten gäbe es für sie keinen Anreiz zum Wechsel. Demgegenüber weinen die Verlage immer ein bisschen, dass die Produktion von E-Books teurer wäre, als immer alle denken. Da zwar einerseits Kosten wegfielen, aber andererseits auch sagenumwobene „neue Kosten“ entstünden.

Gehen wir also der Sache mal auf den Grund. Was kostet die Herstellung eines Printbuches und was die eines E-Books?

Im Vergleich zum Printbuch spare ich durch die E-Production durchaus etwas ein. Die Frage ist: wie viel? Dafür muss ich mir zunächst einmal Gedanken machen, welche Unkosten ich habe. Sowohl im Print, als auch im E-Book muss ich folgende Produktionskosten einberechnen:

1. Das Autorenhonorar
2. Redaktion und Lektorat
3. Das Layout
4. die Covergestaltung und andere Grafiken
5. Werbung
6. Allgemeine Vertriebskosten wie die Erstattung von zurückgegebenen Exemplaren und Ähnliches.

Was beim E-Book aber wegfällt, hingegen beim Printbuch ins Kontor schlägt, sind:

1. Druck (inklusive der Vorstufe und der Bindung)
2. Transport und Lagerung.

Ferner darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass der Händleranteil beim E-Book (abgesehen von Google) mitunter signifikant geringer ist. Als kleiner Verlag bin ich im Printvertrieb auf die großen Zwischenhändler, die Barsortimente, angewiesen. Diese verlangen etwa die Hälfte vom Kuchen. Im Buchhandel schwanken die Rabatte zwischen 35% und 50%. Wenn ich aber heute einen Verlag gründen würde, müsste ich wohl erst einmal 50% gewähren. Hingegen bietet im E-Book-Vertrieb Apple die besten Konditionen und verlangt nur 30%.

Doch zunächst zu Druck, Transport und Lagerung. Das sind recht schwer zu errechnende Werte, da sie abhängen von der Auflagenhöhe des gedruckten Buches, sowie von der Wahl des Materials. Klar, wenn ich viele bunte Seiten auf einem hochwertigen Papier haben möchte, wird der Spaß teurer, als wenn ich auf Farbe verzichte und braun-graues Recyclingpapier nehme. Ferner verlangt die Druckerei einen höheren Prozentanteil je geringer die Auflage ist. Lasse ich nur ein Buch ‚on Demand‘ drucken, schlagen die Kosten für die Prüfung der Daten, (gegebenenfalls) das Anfertigen der Druckvorlagen, das Hochfahren der Maschine und die Ausfälle durch Material- oder Maschinenfehler für die Druckerei viel höher ein, als wenn ich 1.000 Bücher im Bogenoffsetdruck produzieren lasse oder gar 50.000 im Rollenoffsetdruck. Dem gegenüber habe ich natürlich geringere Kosten für Lager und Transport, je geringer meine Auflage ist.

Trotz aller Widrigkeiten wollte ich gerne eine Zahl haben und habe mich im Internet auf die Suche begeben. Leider schweigen sich die Verlage über Produktionskosten weitgehend aus.
Recht gute Infos fand ich (mal wieder) beim Berlin Story Verlag sowie bei Turmsegler. Auch schön war diese Stimmensammlung bei boersenblatt.net.

Dennoch brachte mich das alles nicht wirklich voran in der Frage, wie viel Prozent denn nun Druck, Lager und Transport an den Produktionskosten ausmachen. Nach langer Suche habe ich bei Voland & Quist zumindest mal eine Zahl gefunden, die da jetzt so ganz ungeprüft steht. Wenn ich die Euroangaben überschlage, belaufen sich die Druckkosten auf etwa 14%. Händlerrabatt und Vertriebskosten (also auch Versand und Lager) fasst Voland & Quist zusammen. Gehe ich von 50% Prozent Händlerrabatt aus, dann bleiben noch etwa 7% für Lager und Versand. Schließlich kommt dann noch der Unterschied bei den Händlerrabatten.
Ich habe ja schon geschrieben, welchen Rabatt man bei Google (zwischen 48% und 55%) und bei Amazon (zwischen 31% und 65%) gewähren muss. Hinzu kommt der Rabatt von Apple. Der, wie oben schon geschrieben, folgendermaßen aussieht:

Apple 30% - wir 70%

Der Einfachheit halber gehe ich davon aus, dass unser E-Book nicht allzu viele Megabyte haben wird, sodass wir unsere „Liefergebühren“ niedrig halten und wir Amazon 40% Rabatt einräumen müssen. Bei Google hingegen kann ich nicht einschätzen, wie viele E-Books wir über Play und wie viele über angeschlossene Shops verkaufen, weshalb ich den Mittelwert nehme: etwa 52%.

Im Schnitt müssen wir also einen Händlerrabatt von 41% gewähren. Das sind noch einmal 9% weniger als im Handel mit gedruckten Büchern.

Alles in allem kommt heraus, dass die Produktionskosten von E-Books grob geschätzt 30% niedriger liegen als die von gedruckten Büchern.

Das Problem, das sich mir als nächstes stellt, ist die Frage, von welchem Buchpreis ich jetzt ausgehen möchte. Schließlich liegen Welten zwischen einem in Leder gebundenem Buch und einem Reclam. Ich hab da mal was vorbereitet™, eine Stichprobe gemacht und vollkommen willkürlich in mein Bücherregal gegriffen, um zehn verschiedene Bücher zu entnehmen und einen Mittelwert ihres Preises zu errechnen. Das teuerste war erstaunlicherweise kein Hardcover (von denen ich auch zwei gewählt habe) sondern ein ‚Lonely Planet‘ für 26,50 € und das günstigste erwartungsgemäß ein Reclam (Kafkas Prozess) für 2,10 €. Der Durchschnittspreis lag bei 12,07 €. Wobei zu erwähnen ist, dass meine Bibliothek recht Taschenbuchlastig ist. Aber darin sehe ich kein Problem, denn wenn man den amerikanischen E-Book-Markt ansieht, so stehen gerade Taschenbücher in direkter Konkurrenz zu E-Books.

70% von 12.07€ sind 8,45€.

8,45€ wäre also ein fairer Preis für ein E-Book.

Allerdings habe ich zwei Probleme mit dieser Zahl. Zum einen sind alle Werte, die ich oben angebe, recht wackelig. Zum anderen scheint sie mir nicht dem Leserwunsch zu entsprechen, signifikant günstiger zu sein als Printbücher. Kar: 30% sind 30% sind 30% und schließlich will ich ja meine Autoren beteiligen. Aber ein Buch gibt man für Leser heraus und was bringt mir alle Herrlichkeit, wenn es am Ende keiner kauft. Deshalb habe ich mir noch mehr Zahlen angeguckt:

Angebot und Nachfrage

Ich habe noch einmal etwas vorbereitet™ und wieder eine Stichprobe genommen (am 05. November 2012). Diese ergab, dass der durchschnittliche Preis für ein E-Book in Deutschland, unter der Berücksichtigung der Portale, in denen mein Buch präsent sein wird, zurzeit bei 6,02 € liegt.

Diese Zahl habe ich ermittelt, in dem ich den Durchschnittspreis der Top 10 bei Amazon, bei Apple und bei Google errechnete und daraus wieder den Durchschnitt bildete.

Im Detail sahen die Preise so aus:

Durchschnittspreis für E-Books bei Amazon: 6,68 €
Durchschnittspreis für E-Books bei Apple: 7,04 €
Durchschnittspreis für E-Books bei Google: 4,35 €

Wobei die ‚Shades of Grey‘-Trilogie mit jeweils 9,99 € den Preis wohl ziemlich nach oben getrieben hat. Ich denke, ich werde das mal beobachten.

Wenn ich aber den eben errechneten Preis marktüblich und applekonform abrunde, komme ich somit auf einen

Verkaufspreis von 5,99 €.

Und das erscheint mir sehr fair für die Leser. Obendrein dürfte auch noch nach dem Händlerrabatt genug übrig bleiben, sodass die Autoren nicht ganz leer ausgehen.

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