Archiv der Kategorie: Nachrichten

Neue Wege #10 – E-Books, SoBooks, CSS

Sobooks

Sascha Lobo verkündet auf dem Projektblog von Sobooks… ja… was eigentlich? Zum einen, dass E-Books in der aktuellen Ausgestaltung scheiße sind. Da hat er vollkommen recht, aber die Analyse ist ja nicht neu. Dennoch lustig ist diese Passage:

E-Book-Welt wäre eine bessere, wenn EPUB-Dateien nicht vom sehr begabten Sohn der Nachbarin des Cheflektors für 27 Euro pro Stück zusammengedängelt würden.

Sascha Lobo: Über E-Books und Sobooks

Hihi…

Zum anderen erklärt Lobo, dass er mit SoBooks alles besser machen wird und deshalb den Starttermin ersteinmal in den Juni verschieben wird. Ich bleibe trotzdem gespannt!

CSS

Ich habe die „Dokumentationen“ Linkliste um diese schöne Doku erweitert: CSS Paged Media Module Level 3. Ist zwar schon ein Jahr alt, bin ich aber erst gestern drüber gestolpert. ePub3 sollte alle diese Auszeichnungen unterstützen. Aber ihr kennt das ja… Die Reader tun’s dann halt doch meistens nicht. Vielleicht wird ja mit SoBooks alles besser…

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Neue Wege #9 DRM ist noch immer böse

So, die Party ist zu Ende, mein Buch erschienen, also mache ich hier mal wieder weiter mit Business as usual, schließlich lag dieses Blog abseits von PR etwas brach, während ich mit meinen anderen Projekten beschäftigt war. Als Einstieg habe ich mal wieder nach wirklich langer Pause ein paar News rund ums digitale Publizieren gesammelt.

DRM ist noch immer böse

Glaubt ihr nicht? Ist aber so. Und hier ist der Beweis:

Ich für meinen Teil werde jedenfalls nicht aufhören, meiner Tochter Geschichten vorzulesen, nur weil irgend ein bekloppter Verlag mein, das würde sein Copyright verletzen…

Wer bezahlt’s? Die Crowd!

Crowdfunding ist nichts neues, diese Plattform schon: 100 Fans. Sie hat sich nämlich komplett auf Bücher spezialisiert. Mit einer großen Community kannst du dir dein eigenes Buch alternativ finanzieren lassen. Wenn ich mir den Finanzierungsstand der verschiedenen Projekte ansehe, fehlt der Seite im Augenblick vor allem eines: Aufmerksamkeit. Also geht hin, schaut es euch an und finanziert ein spannendes Buch.

Via Digitale Notizen.

Redende Bücherpiraten

Netzpolitik.org hat etwas ziemlich gutes gemacht. Sie haben sich nämlich nicht von bekloppten Verlagen einschüchtern lassen, die neben dem Vorlesen auch die Pressefreiheit verbieten wollen, sondern sie haben Qualitätsjournalismus (TM) gemacht und sich mal mit drei Betreibern von Tauschbörsen für E-Books unterhalten um zu erfahren, was deren Motivation ist.

CC NC my ass

Für mich sind freie Lizenzen das Salz in der Suppe des Indie Publishings. CC (=Creative Commons) ist nicht bloß das bekannteste Projekt, sondern wohl auch das wichtigste. Auf iRights.info findet ihr einen Vortrag, der nicht nur die verschiedenen CC-Lizenzen erklärt, sondern auch sich explizit mit der „Noncomercial“-Option der CC-Lizenzen auseinandersetzt. Meines Erachtens ist die NC-Einschränkung Bullshit, besonders wenn man bedenkt, dass ein Blog mit ein bisschen Webung, Affili-Links und/oder Flattr-Button schon als kommerziell angesehen werden kann. Daher verzichtet doch bitte auf das NC Tag.

Diesen Beitrag stelle ich unter CC0 – Wenn ihr mich nennt, freue ich mich, aber hauptsachte ihr verbreitet die Botschaft!

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Blackbox Urheberrecht seit heute auch auf Papier

Einmal muss ich hier noch Werbung machen. Denn heute ist es soweit. Blackbox Urhberrecht ist jetzt auch auf Papier erschienen. Damit habe ich den Verwertungskreis wohl geschlossen.

Zur Feier des Tages verlose ich das Buch heute noch einmal: Ein Exemplar auf Papier und drei Mal als E-Book werden unter allen verlost, die diesen Content auf irgendwelchen Netzwerken teilen (und mich gegebenenfalls darüber informieren)…

Beim Verlag bekommen die Autoren und ich mehr Tantiemen, bei Amazon unterstützt ihr mich mittels Affiliate…

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Mavericks wirft seinen Schatten voraus

Noch im September 2013 soll die neueste Version von Apples Desktop-Betriebssystem Mac OS X Mavericks erscheinen. Für uns Freunde des E-Books bedeutet das vor allem, dass Apples E-Book-Lese-App iBooks endlich auch auf dem Mac erhältlich sein wird. Ich bin weit davon entfernt, ein Apple-Fanboy zu sein, aber dennoch muss ich sagen, dass iBooks die zurzeit mit Abstand beste Plattform für E-Books ist, weswegen ich mich sehr freue, dass die zukünftig auf dem Mac zu finden sein wird.
Für die E-Production bedeutete die Änderung vor allem eines: Wenn ihr interaktive E-Books macht, müsst ihr in Zukunft berücksichtigen, dass ihr in JavaScript neben Touch-Events auch Mouse-Events benötigt.

Nähere Infos findet ihr in der neuesten Version von Apples iBooks Asset Guide (5.1.2)

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Apple iBooks und die ISBN

Gestern gab es ein iBooks-Update und seit dem ist die ISBN in iBooks überflüssig. Das ist sehr erfreulich vor allem für Indie-Publisher, denn wie ich bereits schrieb, kostet eine Einzel-ISBN überzogene 80 Euro.

Apple ersetzt jetzt endlich dieses bürokratische Monster, das in Zeiten der Volltextsuche komplett überflüssig geworden ist, durch eine interne Kennnummer. Mit dieser „vendor ID“ kann man auf seine angelieferten E-Books zugreifen und diese auch zu einem späteren Zeitpunkt ändern. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber wenn ich das richtig sehe, steht dem ungehinderten Publizieren auf iBooks nichts mehr im Wege…

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Neue Wege #8

Die Links meiner kleinen Nachrichtenschau sind diesmal zwar überwiegend etwas älter, aber nichtsdestotrotz spannend.

01.01.2013
Da dieses Blog ja erst Oktober 2012 an den Start ging, habe ich euch einen Jahresrückblick erspart. Connect übernimmt das „für mich“, indem sie aufzeigen, welche Entwicklung die mobile Fotografie 2012 genommen hat.

Ebenfalls 01.01.2013
Wenn du dass hier liest, bist du mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Autor, der seine eigenen Werke verlegen möchte. Wie du dich passend zum neuen Jahr und seinen guten Vorsätzen zum Schreiben motivieren kannst, erklärt Anjali Sachdeva auf Creative Nonfiction.


Und noch einmal am 01.01.2013

Wurde es ganz undigital. Flavorwire zeigte etwas, das E-Books und E-Publishing vielleicht kaputt machen werden: die 20 schönsten Buchläden der Welt.

27.12.12
Noch ein Jahresrückblick. DBW präsentierte die 10 wichtigsten Stories des Jahres 2012 rund ums digitale Publizieren.

24.12.12
Pünktlich zum heiligen Abend erklärte die Huffington Post worauf man unter rechtlichen Aspekten beim Selfpublishing achten muss. Der Text richtet sich zwar an amerikanische Indiepublisher, aber so manchen guten und auch in guten alten Europa anwendbaren Tipp hält er bereit.

18.12.12
Die Aufregung war groß, als Instagram seine AGB änderte. Einen angenehm entspannte Position dazu vertrat hingegen René Hesse.
Dem kann ich mich nur anschließen: Instagram ist keine große Kunst, sondern Schnappschüsse, die durch bereitgestellten Filter aufgehübscht werden. Meine dürfen sie gerne vermarkten und ihr auch, wenn ihr wollt. Ich stelle alle meine Instagram-Bilder unter eine CC0-Lizenz. Namensnennung und Beleg währen nett, sind aber keine notwendige Bedingung.

Am 13.12.12
widmete sich Enno Lenze dem leidigen Thema der Online-Vermarktung journalistischer Texte. Leider ohne kreativen, neuen Ansatz, aber das liegt ja vielleicht im Problem begründet.

05.12.11
Auch schon etwas älter ist diese schöne Übersicht von ePubSecrets mit Links und Hinweisen, wie du Schriftarten in ePub einbetten kannst. Ich werde mich demnächst auch mal ausführlicher dem Thema widmen.

Bereits am 11.04.2012
Wenn du E-Books automatisch generierst, etwa mit meinem ganz besonderen Liebling Calibre, oder auch wenn du diese Arbeit von einem professionellen Konvertierungsdienst machen lässt, entsteht oft sehr viel sinnloser Code. India, Ink. erklärt, wie du deine CSS-Datei in so einem Fall systematisch aufräumen kannst.

28.9.11
Und noch weiter in der Vergangenheit entstanden, aber passend zum Brüder Grimm Jahr fand ich diesen Artikel über die schönsten Illustrationen von grimmschen Märchen von Maria Popova auf brain pickings.

 

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Neue Wege #7

Mein neuer Job und die Produktion des Buches nehmen mich zur Zeit so in Anspruch, dass ich leider wenig Zeit für das Blog finde. Ich hoffe, zwischen den Jahren wieder etwas öfter neuen Content liefern zu können und mache mal mit meiner Umschau rund um neue Wege des Publizierens den Anfang.

Nicht mehr ganz neu…
…aber ich bin erst diese Woche drübergestolpert: CrowdRadio. Das ist im Grunde das bildsche Leser-Reporter-Prinzip aufs Radio übertragen. Die Webseite kommt ein wenig zu kommerziell daher, aber die Idee dahinter könnte nicht die schlechteste sein. Die Pilotsendung von Detektor.fm von der Re:Publica gibt einen Einblick, wie man die Crowd fürs Radio gewinnen kann.

Dazu passend hat Marcus Bösch am 19.12.12
auf journalist online zehn Dinge vorgestellt, die jeder Journalist mal auf seinem Smartphone ausprobieren sollte. Verlinkt sind immer die passenden Apps zu den Themen: O-Töne aufnehmen, Fotos machen und bearbeiten, Radiosendungen produzieren, Liveschaltungen ins Fernsehstudio, Twittern, das Smartphone als Infozentrale, Multimediale Inhalte produzieren, Geolokalisierung, Drohnenjournalismus und eine Bonusaufgabe für Nerds, die ich hier nicht spoilern will.

Am 16.12.12
berichtet TechChrunch über ein schon sagenumwobenes neues Twitterfeature. Die neue Option wird nach und nach verbreitet: Dabei handelt es sich um die Möglichkeit, sämtliche eigene Tweets herunterzuladen. Das ganze bekommt man dann auch noch schön grafisch aufbereitet. Ich habe das Feature bislang noch nicht, bin aber gespannt…

Am 17.12.12
setzte sich Frank Lübberding auf Carta kritisch mit der Liveberichterstattung via Ticker von dem Amoklauf in Connecticut auseinander. Ausgelöst übrigens von – man höre und staune – einem kritischen Tweet von Kai Diekmann.

Ebenfalls seit dem 17.12.12

sammelt Anne M. Schelhorn auf Sciencestarter von der Crowd Geld für eine Forschungsreise. Sie möchte die Literatur Westafrikas erforschen.

Nun gut, die Videoproduktionsskills von Frau Schelhorn sind, sagen wir mal, authentisch aber ausbaufähig. Und leider hängt Crowdfunding maßgeblich von einer erfolgreichen Präsentation ab, aber das Projekt erscheint mir unterstützenswert und es gibt schon ab 5€ nette Dankeschön-Geschenke!

Am 18.12.12
zieht Dirk von Gehlen am Ende seiner Crowdfundingphase von ENVIV ein vorläufiges Fazit des Experiments in sechs Punkten: Nur, wer weiß, was er will, kann andere überzeugen, Crowdfunding handelt in erster Linie von der Crowd, Social Media ist mehr als Twitter und Facebook, Crowdfunding ist kein Betteln, Crowdfunding macht Arbeit und schafft Arbeit, Crowdfunding ist eine Ergänzung aber kein Ersatz für die klassische Finanzierung von Publikationen.

17.12.12
Netzpolitik.org hat das Jahrbuch Netzpolitik 2012 veröffentlicht. „Von A wie ACTA bis Z wie Zensur“ soll es informieren. Das spanende: Netzpolitik.org veröffentlicht das Buch zeitgleich als kostenpflichtiges E-Book, als Printbuch on demand und als kostenlosen Download. 

Und einen habe ich noch:

Ebenfalls am 17.12.12
präsentiert die gute alte Sesamstraße auf dbw einen „Best Practise Guide“ für die Produktion von Enhanced E-Books für Vorschulkinder.

Euch wünsche ich ein frohes Fest und hoffe, dass ich euch zwischen den Jahren den nächsten Text hier präsentieren kann…

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