Apple iBooks und die ISBN

Gestern gab es ein iBooks-Update und seit dem ist die ISBN in iBooks überflüssig. Das ist sehr erfreulich vor allem für Indie-Publisher, denn wie ich bereits schrieb, kostet eine Einzel-ISBN überzogene 80 Euro.

Apple ersetzt jetzt endlich dieses bürokratische Monster, das in Zeiten der Volltextsuche komplett überflüssig geworden ist, durch eine interne Kennnummer. Mit dieser „vendor ID“ kann man auf seine angelieferten E-Books zugreifen und diese auch zu einem späteren Zeitpunkt ändern. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber wenn ich das richtig sehe, steht dem ungehinderten Publizieren auf iBooks nichts mehr im Wege…

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3 Kommentare

Eingeordnet unter E-Book Vertrieb, Nachrichten

3 Antworten zu “Apple iBooks und die ISBN

  1. Sebastian Posth fragte auf Twitter, woher ich diese Info habe:

    aus den iTunes Connect Newsletter:

    https://privatsprache.wordpress.com/?attachment_id=374

  2. jens@irgendwas.de

    Tja, da schreibt offensichtlich ein Apple-Jünger, der wenig Ahnung hat.
    Aber ist gut, wenn man keine ISBN braucht, kann man sein Buch vor der Öffentlichkeit auch viel besser verstecken. Wer so wenig Anspruch hat, der schreibt sowieso nichts, was man lesen sollte.

    • Ich gehe mal auf die ganzen Beleidigungen nicht ein. Sondern interessiere mich, da ich ja total ahnungslos bin, für eine Frage: wie genau soll das Buch so unglaublich viel besser zu finden sein mit ISBN?

      Die ISBN war sinnvoll, bevor es das Internet gab, klar. Dann bin ich in den Buchladen gegangen und der Händler konnte mit seinem Katalog mein Buch finden, das ich vorbestellen konnte. Aber wie ich oben schrieb, leben wir im Zeitalter der Volltextsuche. Und da ist die ISBN schlichtweg überholt. Und einem Indiepublisher 80 Euro dafür abzuknöpfen, dass man ihm eine Nummer per Post zuschickt, lässt sich nur durch das Monopol der Agentur rechtfertigen. Und deshalb ist es umso besser, wenn dieses Monopol bröckelt.

      Ich will mal – ganz ahnungslos – mein Argument empirisch mit einer Stichprobe prüfen. Vor mir liegt das Buch: Uwe Tellkamp – Der Turm. Mal schauen, ob ich es ohne ISBN im Internet finde, das müsste nach Ihrer These ja unmöglich sein…

      Menschenskinder! Erstaunlicherweise finde ich 61.200 Treffer ohne die ISBN einzugeben! Hingegen zeigt Google mir „nur“ 19.400 Treffer an, wenn ich nach der ISBN suche…

      Q. E. D.

      Hochachtungsvoll.

      ein Ahnungsloser

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