Neue Wege #7

Mein neuer Job und die Produktion des Buches nehmen mich zur Zeit so in Anspruch, dass ich leider wenig Zeit für das Blog finde. Ich hoffe, zwischen den Jahren wieder etwas öfter neuen Content liefern zu können und mache mal mit meiner Umschau rund um neue Wege des Publizierens den Anfang.

Nicht mehr ganz neu…
…aber ich bin erst diese Woche drübergestolpert: CrowdRadio. Das ist im Grunde das bildsche Leser-Reporter-Prinzip aufs Radio übertragen. Die Webseite kommt ein wenig zu kommerziell daher, aber die Idee dahinter könnte nicht die schlechteste sein. Die Pilotsendung von Detektor.fm von der Re:Publica gibt einen Einblick, wie man die Crowd fürs Radio gewinnen kann.

Dazu passend hat Marcus Bösch am 19.12.12
auf journalist online zehn Dinge vorgestellt, die jeder Journalist mal auf seinem Smartphone ausprobieren sollte. Verlinkt sind immer die passenden Apps zu den Themen: O-Töne aufnehmen, Fotos machen und bearbeiten, Radiosendungen produzieren, Liveschaltungen ins Fernsehstudio, Twittern, das Smartphone als Infozentrale, Multimediale Inhalte produzieren, Geolokalisierung, Drohnenjournalismus und eine Bonusaufgabe für Nerds, die ich hier nicht spoilern will.

Am 16.12.12
berichtet TechChrunch über ein schon sagenumwobenes neues Twitterfeature. Die neue Option wird nach und nach verbreitet: Dabei handelt es sich um die Möglichkeit, sämtliche eigene Tweets herunterzuladen. Das ganze bekommt man dann auch noch schön grafisch aufbereitet. Ich habe das Feature bislang noch nicht, bin aber gespannt…

Am 17.12.12
setzte sich Frank Lübberding auf Carta kritisch mit der Liveberichterstattung via Ticker von dem Amoklauf in Connecticut auseinander. Ausgelöst übrigens von – man höre und staune – einem kritischen Tweet von Kai Diekmann.

Ebenfalls seit dem 17.12.12

sammelt Anne M. Schelhorn auf Sciencestarter von der Crowd Geld für eine Forschungsreise. Sie möchte die Literatur Westafrikas erforschen.

Nun gut, die Videoproduktionsskills von Frau Schelhorn sind, sagen wir mal, authentisch aber ausbaufähig. Und leider hängt Crowdfunding maßgeblich von einer erfolgreichen Präsentation ab, aber das Projekt erscheint mir unterstützenswert und es gibt schon ab 5€ nette Dankeschön-Geschenke!

Am 18.12.12
zieht Dirk von Gehlen am Ende seiner Crowdfundingphase von ENVIV ein vorläufiges Fazit des Experiments in sechs Punkten: Nur, wer weiß, was er will, kann andere überzeugen, Crowdfunding handelt in erster Linie von der Crowd, Social Media ist mehr als Twitter und Facebook, Crowdfunding ist kein Betteln, Crowdfunding macht Arbeit und schafft Arbeit, Crowdfunding ist eine Ergänzung aber kein Ersatz für die klassische Finanzierung von Publikationen.

17.12.12
Netzpolitik.org hat das Jahrbuch Netzpolitik 2012 veröffentlicht. „Von A wie ACTA bis Z wie Zensur“ soll es informieren. Das spanende: Netzpolitik.org veröffentlicht das Buch zeitgleich als kostenpflichtiges E-Book, als Printbuch on demand und als kostenlosen Download. 

Und einen habe ich noch:

Ebenfalls am 17.12.12
präsentiert die gute alte Sesamstraße auf dbw einen „Best Practise Guide“ für die Produktion von Enhanced E-Books für Vorschulkinder.

Euch wünsche ich ein frohes Fest und hoffe, dass ich euch zwischen den Jahren den nächsten Text hier präsentieren kann…

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