#ePrdctn 5 – das <body>-Element

Zwischen <body> und </body> schreibt ihr euren eigentlichen Buchtext. Dazu könnt und solltet ihr verschiedene Auszeichnungen benutzen.

Screenshot eines Body-Auszugs einer ePub2-Datei

Screenshot eines Body-Auszugs einer ePub2-Datei

Die wichtigsten Auszeichnungen sind der einfache Absatz <p> und die Überschriften <h1>, <h2> … Wenn ihr einen Roman im Fließtext schreiben wollt, ist das im Grunde alles, was ihr braucht, vielleicht noch hin und wieder ein <span>-Tag um dazwischen vom Standard abweichenden Text zu formatieren, wie etwa fett oder kursiv. Aber natürlich erschöpft sich ePub nicht darin, ihr könnt Tabellen anlegen, Listen mit Ziffern oder Aufzählungszeichnen anlegen, Bilder integrieren, mit div-Containern arbeiten und und und. MobileRead bietet eine vollständige Liste der zulässigen XHTML-Tags für ePub2, die ich hier nicht wiederholen muss. ePub3 unterstützt HTML5 komplett, soweit ich das sehe. Allerdings unterstützt – um es mal wieder zu sagen – bislang noch kaum ein Reader ePub3.

Eine wichtige Anmerkung: Ihr solltet konsequent mit den Attributen id=“...“ und class=“...“ arbeiten.

das id-Attribut in HTML

Mit Hilfe von id werdet ihr später eure Überschriften aus dem Inhaltsverzeichnis heraus ansprechen. Das ist ein sehr schönes Feature, wenn ihr nicht nur eure HTML-Dateien verlinkt, sondern das Textdokument weiter strukturieren könnt. Ich werde darauf zurückkommen.

das class-Attribut in HTML

class wiederum ist die Auszeichnung, die von CSS angesprochen wird. So könnt ihr mehrere Stile für das gleiche Tag verwenden. Beispielsweise gab es mal eine schöne Edition der unendlichen Geschichte (als Printbuch) in der der Text abwechselnd schwarz und rot war. (Ich glaube je nach Protagonist). In ePub realisiert könnte das mit den Tags <p class=“red“>Bastian Balthasar Bux</p> und <p class=“black“>Atréju</p> realisiert werden. In der CSS-Datei würdet ihr dann für p.red und p.black jeweils die Textfarbe definieren.

Das bringt mich auch zum letzten Punkt für heute: Arbeitet mit sprechenden Namen! Ihr werdet verzweifeln, wenn ihr im css nur kryptische Klassen von p.1 bis p.29453 habt. CSS ist zwar nicht „Case Sensitive“- unterscheidet also nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung, dennoch lohnt es sich bei den Auszeichnungen mit „Highlightning“ zu arbeiten, wenn ihr komplexe Namen habt. Also: class=“AbsatzVorDemSchlusswort“.

Fortsetzung folgt.

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