#ePrdctn 4 das <head>-Element in ePub2 und ePub3

Die heutige Lektion ist schnell erklärt. Im <head> werden Metaangaben zur einer Seite gemacht. Während aber der <head> in Webseiten eine eigene Wissenschaft ist, ist er in einer ePub2-Datei ein Leichtgewicht und wird auch in Version 3 nur etwas schwerer.

Der <head> einer ePub2-Seite

Der <head> einer ePub2-Seite

In ePub2 befinden sich im <head>-Bereich lediglich das <title>-Tag, in das ihr den Namen des Dokuments schreibt. Ich habe schon zuvor erwähnt, dass Kapitel eine gute Einheit pro XHTML-Dokument in einer ePub-Datei sind. Das kann ich hier nur wiederholen, denn so lässt sich in <title>Der Titel des Kapitels</title> schreiben.

Zweitens setzt ihr einen Link im <head> auf euer Stylesheet:
<link href=“../Styles/Lebenslauf.css“ rel=“stylesheet“ type=“text/css“ />
href – definiert den Link als Hyperlink
../Styles/Lebenslauf.css – gibt das Linkziel an.
rel – definiert die Art des Links, nämlich dass es ein
stylesheet – ist.
Type – konkretisiert die Art des stylesheets
text/css – es handelt sich um ein Stilesheet vom Typ css.

Das war es.

Man kann die CSS-Angaben auch direkt in den Kopf hineinschreiben. Das ist ePub2-konform und ich habe es sogar schon gesehen, allerdings will mir beim besten Willen nicht einleuchten, warum man das tun sollte.

Calibre ist ganz groß darin den <head> im Stile einer Webseite aufzublasen, aber die Angaben die Calibre dort macht, entsprechen nicht dem ePub-Standard, entsprechend ist fraglich, ob überhaupt ein Reader etwas damit anfangen kann.

ePub3

Auch bei ePub3 ist der <head> nicht viel größer, es kommen lediglich ein paar Spezifikationen hinzu.

Zum einen gibt es noch den Befehl trigger, der angibt, welche Aktionen bei einer eingebundenen Multimediadatei möglich sind. Zulässige Werte sind: show, hide, play, pause, resume, mute und unmute.

Ferner erlaubt ePub3 das Einbinden von Javascript, was ebenfalls im <head> passiert. Und zwar entweder direkt oder analog zu CSS über einen Link auf ein externes Dokument.

Und zu guter letzt unterstützt ePub3 noch Text-to-Speech, weshalb man im <head> die „W3C Pronunciation Lexicon Specification“ (PLS) einbinden kann, die dem Vorleseprogramm sagt, wie es was auszusprechen hat.

Mehr Infos zum Aufbau findet ihr auf der Seite des idpf.

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