#ePrdtcn 2 – Sigil

Wie gesagt, ist Sigil das Tool meiner Wahl und als nächsten Schritt möchte ich euch Sigil kurz vorstellen.

Screenshot des ePub-Editors Sigil

Screenshot des ePub-Editors Sigil


Wie ihr sehen könnt, schreibe ich gerade meinen Lebenslauf als E-Book. Einfach um mal wieder etwas Praxis zu bekommen.

Oben hat Sigil zwei Menüzeilen. Die erste beginnt mit Standardbefehlen, die ihr auch aus Word und Co. kennt, von „neues Dokument erstellen“ bis „suchen“.
Die Menüleiste von Sigil
Dann kommen Ansichtsoptionen. Ihr habt die Wahl zwischen „What You See Is What You Get“, dem Texteditor und einer hybriden Ansicht mit Splitscreen. Da der WYSIWYG-Modus bei mir ständig abstürzt und obendrein auch noch schlecht zu bedienen ist, bewege ich micht eigentlich ausschließlich im Texteditor, weil es die einzige Möglichkeit ist, wolle Kontrolle über das Format zu behalten.
Wieder die Sigil-Menüleiste
Als nächstes kommt ein praktischer Befehl, um ein HTML-Dokument zu teilen. Wenn ihr also merkt, dass eure Datei zu groß geworden ist, könnt ihr einfach ein neues an einer bestimmten Stelle beginnen.
Einmal mehr: die Sigil-Menüleiste
Als nächstes folgen Einfüge-Befehle für: Bilder, Sonderzeichen, Textanker (als Linkziel) und Links.
Ihr ahnt es schon: die Sigil-Menüleiste
Dann folgt ein weiterer „Zurück“-Befehl, den ich nicht ganz verstehe, er hüpft wohl zur „letzten Verknüpfung“ – whatever, ich habe ihn noch nie benutzt.
Und, wie ist so das Wetter? Ach ja: die Sigil-Menüleiste
Schließlich noch die Möglichkeit zu spenden, Infos einzuholen und der Rechtschreibcheck sowie der ePub-Syntax-Check. Besonders letzteres ist eine feine Sache, denn er läuft bei jedem Abspeichern automatisch durch und macht euch darauf aufmerksam, wenn irgendetwas an eurem Quelltext nicht korrekt ist. Dan habt ihr die Wahl zwischen „automatisch reparieren“ oder manuell. Die Automatik wurde seit dem letzten Update anscheinend wesentlich verbessert. Allerdings solltet ihr dennoch sehr vorsichtig damit sein, denn gelegentlich zerschießt sie euch das gesamte Layout.
Das ist was ganz feines: die Sigil-Menüleiste!
In der zweiten Zeile könnt ihr die Überschiften ‚h1‘ bis ‚h6‘ erzeugen, sowie einen normalen Absatz ‚p‘.
Dub, di, dub, di dub: die Sigil-Menüleiste
Es folgen wieder stinknormale Textverarbeitungsbefehle, auf die ich nicht näher eingehen muss.
Und weil es so schön war, noch ein letztes Mal: die Sigil-Menüleiste
Darunter schließlich habt ihr drei Fenster.
Die drei Fenster von Sigil
Einmal die Ordnerstruktur eurer ePUB-Datei, die ich euch ja bereits neulich vorgestellt habe.
In der Mitte euer Hauptfenster, in das ihr den Quelltext schreibt. Und rechts schließlich das Inhaltsverzeichnis, das ihr, wie ihr unten sehen könnt auch automatisch erzeugen könnt. Das werde ich natürlich nicht tun. Ihr wisst schon: Kontrolle behalten.

Das ist Sigil, Open Source und bereit für euch die schönsten E-Books der Welt zu editieren.

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