Exkurs: Neues rund um E-Books #2

Von der Neuerfindung des Buches, Tipps und Tricks rund um InDesign, Amazons Kundenfreundlichkeit sowie Apple, Apple und noch mehr Apple.

23.10.2012
Apple hat wie vermutet das iPad Mini vorgestellt. Die Zeit widmete sich ausführlich der Art und Weise, wie Apple dies tat: unglaublich großartig. Ansonsten war es diesmal fast schon gar kein Megaevent mehr. Vielleicht ist es ja nur an mir vorbeigegangen, aber auf mich macht es den Eindruck, als würde es langsam ruhiger um die Applegadgets. gadgetSpy fasst die Eckdaten gut zusammen und meint, mit Googles Nexus 7 verglichen schneidet das iPad Mini schlecht ab.
Was natürlich nichts daran ändert, dass es schon jetzt ausverkauft ist. Nebenbei gab es auch noch ein neues großes iPad, das vierte. Wie letzte Woche sich andeutete, kam mit den iPads auch eine neue Version der E-Book-App iBooks. appleunity schreibt, dass die Version 3.0 weiter und stärker auf den Schulbuchmarkt abzielt. Zu den wichtigsten neuen Features gehören, dass man jetzt Scrollen statt Blättern kann, wenn man möchte, eine verstärkte Social-Media-Integration und ein Nachtmodus. Hinzu kam eine neue Version der eProduction-App iBooks Author, die sich laut Baldur Bjarnason aber nicht stark verändert hat. Eine herbe Enttäuschung ist, dass nachwievor nicht alle ePUB3-Features unterstützt werden. Bjarnason hat sich die Mühe gemacht sie durchzutesten und gibt einen schönen Überblick.

22.10.2012
Nicht weniger, als das Buch neu zu erfinden, hat sich Dirk von Gehlen auf seinem Blog vorgenommen. Er schreibt das Buch mit den Lesern „gemeinsam, mit transparentem Entstehungsprozess und ohne großen Verlag“. Das ganze wird auch mittels Crowdfunding finanziert und zwar recht erfolgreich: Am Freitag war das ausgegebene Zielbereits erreicht.

Eine neue Version ist verfügbar from Dirk von Gehlen on Vimeo.

22.10.2012
Einen der bequemsten Wege – wenngleich auch der mit Abstand teuerste – ein E-Book zu erstellen und dennoch große Kontrolle über das Layout zu behalten, bietet Adobe InDesign. Das seit der Version 5.5(?) neben der schon länger integrierten Möglichkeit, interaktive PDFs zu exportieren auch die Möglichkeit bietet, ePUBs zu exportieren. Das ganze hat leider noch nicht das Niveau des PDF-Exports, ihr werdet, wenn ihr es richtig machen wollt, anschließend noch einmal mit einem Editor in den Quelltext des ePUBs eintauchen müssen. Damit ihr euch aber nicht gar zu viel Arbeit machen müsst, hat pagetoscreen einen Überblick über die Einstellungsmöglichkeiten bei InDesign geliefert.

Am 22.10.2012
…ist wirklich viel passiert. Martin Bekkelund berichtete von Amazons jüngstem DRM-Coup. Amazon hat nämlich kurzerhand den Account eine Freundin geschlossen und mittels des DRM (Digital Right Management) sämtliche bislang gekauften Bücher vom Kindle seiner Freundin zurückgezogen. Obendrein verweigert Amazon auch noch die Aussage, warum sie dies getan haben. Dies zeigt jedenfalls, warum ich, wo dies möglich ist, auf DRM verzichten möchten, denn wie der Berlin Story Verlag erklärt, hilft DRM nicht gegen Kopien sondern nur gegen Kunden.

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